Stellungnahme eines Sachverständigen zu Forderungen der Bürgerinitiative Knappensee bescheinigt die Geeignetheit der geplanten Sanierungsmaßnahmen

Gutachterliche Stellungnahme zur Erforderlichkeit und Geeignetheit der Gefahrenabwehrmassnahmen am Knappensee

Senftenberg. Mit einem Schreiben vom 17. Januar 2014 wurde der Bürgerinitiative Knappensee eine Stellungnahme des Sachverständigen Dr.-Ing. Michael Dennhardt von der Firma CDM für den Geotechnischen Beirat übermittelt. Dieser Sachverständige stellte gutachterlich Folgendes zusammenfassend fest:

  • Alle Bereiche befinden sich in Kippengelände.
  • Die Kippenböden sind verflüssigungsempfindlich und bei Wassersättigung verflüssigungsgefährdet.
  • Initiale, die zu einer Bodenverflüssigung führen, können nicht vollständig ausgeschlossen werden.
  • Im Falle einer Setzungsfließrutschung besteht für Personen Lebensgefahr.

Der Verfasser kommt zu dem Schluss, dass unter Beachtung der vier genannten Kriterien Gefahrenabwehrmaßnahmen in nahezu allen Bereichen des Knappensees zwingend erforderlich sind.

Weiterhin wurde die Geeignetheit der Sanierungsmaßnahmen nochmals geprüft. Die ausgewiesene Rütteldruckverdichtung stellt für die Uferbereiche des Knappensees die einzige Sanierungsvariante dar, die sowohl technologisch, entsprechend dem Stand der Wissenschaft und Technik als auch wirtschaftlich geeignet ist, die Setzungsfließgefährdung am Knappensees zu beseitigen.

Die Geeignetheit der geplanten Gefahrenabwehrmaßnahmen wurde aus technologischer und geotechnischer Sicht nachgewiesen. In der Anlage wurde die „Stellungnahme zu den Dokumentationen Erforderlichkeit und Geeignetheit von Gefahrenabwehrmaßnahmen am Tagebaurestloch Knappensee“ übersandt.

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