Funktionstest f├╝r neue Pilotbrunnen und Rohrleitung nahe Spreewitz gelungen

Senftenberg/Spreewitz. In der 44. Kalenderwoche begann die LMBV den Testbetrieb der neuen Pilotbrunnen einschlie├člich des Rohrleitungssystems zur Behandlung des eisenhaltigen Grundwassers, das im Abstrom der Au├čenhalde des ehemaligen Tagebaus Burghammers der Kleinen Spree zuflie├čt.┬á

Um dieses zustr├Âmende Wasser (mit einer Eisen-gesamt-Konzentration zwischen 60 und 80mg/l) abzufangen, wurde seit Anfang Dezember 2014 eine Anlage errichtet, die ├╝ber zwei Filterbrunnen (16 bzw. 19 Meter tief) und eine neue Rohrleitung, das eisenhaltige Grundwasser in die Grubenwasserbehandlungsanlage (GWBA) Schwarze Pumpe leitet. LMBV und der Betreiber der GWBA, Vattenfall Europe Mining AG, vereinbarten dazu vorlaufend im August 2014 die Reinigung von j├Ąhrlich gesamt ca.┬ádrei Millionen Kubikmeter eisenhaltigen Grundwassers aus dem Verantwortungsbereich der LMBV.

Im Zuge der Errichtung der Rohrleitungstrasse (PE-HD-Rohrleitung mit 300 Millimeter Durchmesser) mussten vier Stra├čenquerungen in Stahlschutzrohren und eine Stahlschutzrohrquerung an der Bahnbr├╝cke (Strecke Knappenrode-Spreewitz-Graustein) in offener Bauweise realisiert werden. Die D├╝kerung (unterquerende Druckleitung) der Kleinen Spree erfolgte im Horizontalsp├╝lbohrverfahren. Insgesamt wird das eisenhaltige Grundwasser ├╝ber 5,5 Kilometer hin zur GWBA Schwarze Pumpe geleitet, davon sind 1000 Meter neue Rohre verlegt worden, die an die bestehende Vattenfall-Rohrleitung anschlie├čen.

Die Ma├čnahme zur ÔÇ×Errichtung eines Abfangriegels mit Brunnen und ├ťberleitung in die GWBA Schwarze PumpeÔÇť wurde bez├╝glich der bergrechtlichen Genehmigung am 1. Dezember 2014 durch das S├Ąchsische Oberbergamt zugelassen. Beginn der ┬áBauma├čnahme war am 2. Dezember mit dem ausf├╝hrenden Unternehmen, der Baucom Bautzen GmbH, und den am Bau Beteiligten.

Die automatisierte Gesamtinbetriebnahme der Anlage mit anschlie├čendem Probe- und Einfahrbetrieb ist im Dezember 2015 geplant.

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