LMBV: Fachliches Interesse aus Myanmar an Wasserbehandlungsanlagen in der Lausitz

BTU, WBVOC und LMBV demonstrieren Möglichkeiten einer naturnahen Eisenretention

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Cottbus/Vetschau. Am 9. November 2016 ist der Besuch von zwei Vertretern des Umweltministeriums aus Myanmar sowie von vier Mitarbeitern der Unternehmung „Fauna und Flora International“ an den Wasserbehandlungsanlagen der LMBV am Vetschauer Mühlenfließ und am Eichower Fließ angekündigt.

Die Besucher sind Gäste des Biosphärenreservats Spreewald. Der Leiter des Spreewald-Reservats, Eugen Nowak hat den Lehrstuhl Gewässerschutz an der BTU Cottbus-Senftenberg und die LMBV gebeten, fachliche Erläuterungen zu den Möglichkeiten einer naturnahen Eisenretention am Beispiel der Anlagen an den beiden Fließen zu geben.

„Dies kann den Burmesen dabei helfen, Belastungsprobleme zu lösen, die durch unkontrollierten Gold- und Jadebergbau in Gewässern im Norden von Myanmar am Indawgyi-See verursacht werden“, so der Gewässerschutz-Experte Dr. Dieter Leßmann von der BTU. Die Delegation wird zudem von Rainer Schloddarick vom Wasser- und Bodenverband Oberland Calau inhaltlich begleitet werden.

LMBV-Wasserbehandlungsanlage Vetschau
LMBV-Wasserbehandlungsanlage Vetschau 2016

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