LMBV: Mobile Wasserbehandlungsanlage Burgneudorf nimmt weiter Gestalt an

Container-Bauteile werden derzeit mit einander funktionell verknüpft

Senftenberg/Burgneudorf. Die von der LMBV gemeinsam mit Partnern konzipierte mobile Wasserbehandlungsanlage Burgneudorf nimmt weiter Gestalt an. Die zehn Container-Bauteile werden derzeit mit einander funktionell verknüpft. Ziel der Anlage ist es, die über Brunnen vor der Kleinen Spree gehobenen eisenhaltigen Grundwässer in dieser Anlage vom Eisen zu befreien.

Damit soll der eisenhaltige Zustrom zur Kleinen Spree mit verringert werden. Diese flexible Lösung einer Container-WBA ist die erste ihrer Art in der Lausitz. Sie wird voraussichtlich im IV. Quartal 2017 in Betrieb gehen. Zielstellung ist es, mit Hilfe der Gesamtanlage ca. 400 bis 600 Kilogramm Eisen pro Tag vor Eintritt in die Kleine Spree aus dem Grundwasseranstrom abzufangen.

Die WBA ist ein modulares Anlagensystem, dass bei der Reinigung, d.h. einer Enteisenung, der im geplanten Abfangriegel gehobenen, stark eisenhaltigen Grundwässer durch den Einsatz von Flockungs- und Flockungshilfsmitteln einen Wirkungsgrad der Eisenretention von bis zu 90 Prozent garantiert. Der abgetrennte Eisenhydroxidschlamm wird maschinell entwässert und soll dann einer Verwertung statt einem Entsorgungsweg zugeführt werden.

Die LMBV hatte am 1. September 2016 mit dem Bau einer neuartigen, modularen, containergestützten Wasserbehandlungsanlage am Standort der ehemaligen Grubenwasserreinigungsanlage Burgneudorf begonnen. Insgesamt zehn Brunnen wurden als Abfangriegel südöstlich von Burgneudorf an der Kleinen Spree errichtet. Sie werden künftig das mit Eisen belastete Grundwasser sammeln und zur modularen WBA abschlagen.

Die Aufbereitungsanlage setzt sich aus mehreren Containern mit verschiedenen Funktionen zusammen. Entsprechend der eruierten Eisengehalte kann die Größe der Anlage später durch Erweitern der Containeranzahl angepasst werden. Die WBA wird zunächst für eine Wasseraufbereitungskapazität von 100 l/s ausgelegt.

 

Zurück