LMBV-Wasserbehandlungsanlage Vetschau zum Eisenabsetzen arbeitet erfolgreich im Sommerbetrieb

Eisenbelastung im Spreezufluss bei Vetschau gesenkt

Senftenberg/Vetschau. Die von der LMBV im Rahmen der Maßnahmen zur Güteverbesserung der Spree reaktivierte Grubenwasserreinigungsanlage Vetschau wird seit Ihrer Wiederinbetriebnahme als Wasserbehandlungsanlage am 21. Mai 2013 auch mehrmals wöchentlich beprobt.

Die Analysenwerte zeigen, dass etwa 70 Prozent des Eisens im Fließ in der Anlage zurückgehalten werden können. Das Vetschauer Mühlenfließ weist seit der kompletten Einbindung des Neuen Vetschauer Mühlenfließes unterhalb der Grubenwasserreinigungsanlage daher unkritische Eisenkonzentrationen von etwa 2 mg/l auf. Nach Einschätzung der LMBV und der mit dem Monitoring beauftragten externen Partner funktioniert die reaktivierte Anlage im Sommerbetrieb einwandfrei.

Vor dem Hintergrund der geplanten zusätzlichen Einbindung des Reudener Hauptgrabens und der jahreszeitlichen Schwankungen der Eisenfrachten in den Fließen wird die Fe-Belastung im Winterhalbjahr jedoch wieder zunehmen. Dieser Prognose Rechnung tragend plant die LMBV jetzt in der Phase II mit Hochdruck an der weiteren Aufrüstung der Anlage mit der Zuführung von Neutralisationsmitteln.

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