Medienbericht: Lausitzer Unternehmen verwertet Ocker-Abfall - EHS-Pilotanlage in Lauta geplant

P.U.S. plane 2018 größere Pilotanlage zur EHS-Nutzung

Lauta. Der Sender Elsterwelle berichtet am 16.11.2017: "Ein Vorteil des Eisenhydroxideinsatzes als Zusatzstoff ist übrigens auch die gute Abbaubarkeit. Wenn es nicht gerade zum Einsatz bei Schwermetallen kommt, ist eine Deponierung nach der Anwendung nämlich nicht nötig. Bis dato werden in Lauta nur ziemlich reine Grundstoffe verarbeitet. Allerdings mit dem Ockerschlamm aus den Seen und Flüssen der Region und dessen möglicher Verwertung befasst sich das Unternehmen schon eine geraume Weile."

Weiter heißt es: "Gemeinsam mit der Hochschule Görlitz/Zittau wird daran geforscht. Die Laborergebnisse sehen gut aus und so wird für das nächste Jahr eine größere Pilotanlage in Lauta geplant, um den Praxistest durchführen zu können. 1998 ist die PUS mit zwei Mitarbeitern gestartet. Mittlerweile gibt es am Standort 70 und die Produkte werden über ein eigenes Vertriebssystem nicht nur in Deutschland, sondern auch Europa verkauft. Auf Wachstumskurs will man hier bleiben und sollte das Verfahren mit dem Ockerschlamm aus dem Lausitzer Seenland wirtschaftlich darstellbar sein, dürfte es für die nächsten Jahre reichlich zu tun geben." Quelle: http://www.elsterwelle.de/

Zurück