Standortentwicklung Schwarze Pumpe

Zwischenbilanz und Perspektive

Am 6. November 2003 haben Projektbeirat und Projektgruppe Standortentwicklung Schwarze Pumpe im Beisein von Vertretern der Wirtschaftsministerien von Sachsen und Brandenburg, des Vorstandes von Vattenfall Europe Mining und der Geschäftsführung der LMBV eine Zwischenbilanz bei der Entwicklung des Industriestandortes Schwarze Pumpe gezogen.

Schwerpunkte der bisherigen Arbeit waren die Erfassung und Dokumentation der Ist-Situation, die Schaffung eines integrativen Standortimages sowie die Herausbildung der Projektgruppe als zentraler Ansprechpartner für Investoren und Unternehmen im Industriepark Schwarze Pumpe.

Positiv bewertet wurde die Zusammenarbeit mit den Wirtschaftsfördereinrichtungen der Länder, Landkreise und Kommunen sowie dem brandenburgischen und sächsischen Regionalmanagement. Wesentlich ist dabei die Mitarbeit bei der infrastrukturellen Erschließung der nördlichen Entwicklungsgebiete des Standortes zur Ansiedlung der Papierfabrik Hamburger Spremberg.

Im Rahmen des Standortmarketing wurden eine Informationsmappe mit thematischen Foldern in deutscher und englischer Sprache sowie die Website www.industriepark.info. vorgestellt.

Der Projektbeirat beschloss, die Standortentwicklung des Industriepark Schwarze Pumpe mit der Projektgruppe fortzuführen. Die Wirtschaftsministerien und die Vorstände und Geschäftsführungen von Vattenfall Europe Mining AG, LMBV und SVZ sicherten die weitere Unterstützung des Projektes zu.

Als nächste Schwerpunkte wurden die konzeptionelle Weiterentwicklung des Stand-ortmarketing sowie die Erarbeitung einer Standortentwicklungskonzeption festgelegt. Eine Bewertung des Entwicklungsstandes des Industrieparks Schwarze Pumpe erfolgt künftig im jährlichen Rhythmus.

Im Projektbeirat arbeiten die größten in Schwarze Pumpe ansässigen Firmen Vattenfall Europe Mining AG, LMBV und SVZ gemeinsam mit den Landkreisen Kamenz und Spree-Neiße sowie den Standortkommunen Spreetal und Spremberg an einer abgestimmten länderübergreifenden Entwicklung des Industriestandortes. Als Handlungsinstrument steht dem Beirat dabei seit Januar 2003 eine Projektgruppe, bestehend aus Mitarbeitern der drei Unternehmen zur Verfügung. Grundlage des Vorhabens ist eine gemeinsame Initiative der Wirtschaftsministerien des Landes Brandenburg und des Freistaates Sachsen.

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