Bergbausanierung westlich des Tagebaues Nochten beginnt ab September 2003 in Projektverantwortung der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV)

Hoyerswerda. Am 17. September 2003 beginnen die Vorbereitungen für die Bergbausanierungsmaßnahmen zum Verfüllen der Tieflage auf der westlichen Innenkippe des Tagebaues Nochten. Das ca. 250 Hektar große Areal befindet sich im Flächeneigentum der LMBV in der Nähe der Ortslage Sprey und steht in bergrechtlicher Verantwortung der LMBV.

Zur Information und Vorstellung dieser Sanierungsmaßnahmen lädt die LMBV Sie oder einen Vertreter der Redaktion am 17. September 2003 um 09:00 Uhr vor Ort recht herzlich ein.

Der Treffpunkt ist am Bahnübergang auf der rechten Seite an der Kreisstraße (neue Spreestraße), ca. zwei Kilometer von der Kreuzung an der B156 vor Boxberg aus Richtung Uhyst in Richtung Schwarze Pumpe. In der Nähe der Straße und des Bahnüberganges steht die neu aufgestellte Bautafel der LMBV. Gegenüber befindet sich ein Umspannwerk.

Ende der 70er Jahre bis Mitte der 90er Jahre wurde in diesem Bereich die Verkippung durch Absetzer und einer Abraumförderbrücke durchgeführt. Auf Grund dessen weist dieses Gelände heute eine wellige Struktur mit Höhenunterschieden von 2 bis 26 Metern auf.

Infolge des Grundwasserwiederanstieges ist die Fläche grundbruchgefährdet. Durch die vorhandenen Höhenunterschiede würden sich ohne Sanierungsmaßnahmen verschiedene Wasserflächen einstellen und somit spätere Nutzungseinschränkungen ergeben. Da im bestätigten Braunkohlenplan diese Fläche als forstwirtschaftliche Nutzfläche ausgewiesen ist, wird die Schließung dieser Tieflagen durch den Einsatz von Tagebaugroßgeräten in Projektverantwortung der LMBV durchgeführt. Zum Einsatz kommt eine Kombination bestehend aus Schaufelradbagger, einer ca. 1.100 Meter langen Gurtbandförderanlage und eines Verkippungsgerätes (Absetzer).

In dem Zeitraum von September bis November 2003 wird der Transport und Aufbau der Tagebaugroßgeräte vorbereitet. Anschließend wird bis Ende des Jahres 2005 die Baggerung und Verkippung von insgesamt ca. 10,3 Mio m³ Abraummassen realisiert. Danach erfolgt der Rücktransport der Großgeräte sowie der Abbau der Bandanlage und die forstwirtschaftliche Rekultivierung.
Durch die LMBV wurde die Firma GMB mbH (Gesellschaft für Montan- und Bautechnik mbH) in Senftenberg mit der Planung und Realisierung der Sanierungsmaßnahme beauftragt. Dazu werden bis zu 25 geförderte Arbeitnehmer eingesetzt.

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