Altes Kraftwerk in Espenhain von LMBV planmäßig gesprengt

Espenhain. Mit dem Kraftwerk II ist am Samstagmorgen der letzte Teil des alten Industriestandortes Espenhain gesprengt worden. “Die Sprengung der Gebäudehülle war pünktlich und verlief planmäßig”, sagte Karin Franke, Sprecherin der Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft, gegenüber Medienvertretern. Mit 550 Kilogramm Sprengstoff, verteilt auf 1350 Löcher, wurde die Bauhülle des 170 Meter langen und 40 Meter hohen Kraftwerks zu Fall gebracht. Das Werk ist seit 1996 stillgelegt und seit 1997 entkernt. Die Sprengung verwandelte das Gebäude in etwa 38 000 Kubikmeter Bauschutt.Der Industriestandort war zu DDR-Zeiten wegen seiner Umweltverschmutzung berüchtigt. Seit Beginn der Sanierung 1991 wurden zwei Schwelereien, eine Brikettfabrik und sieben Kühltürme abgerissen. Fünf Schornsteine, das Kraftwerk I und eine weitere Brikettfabrik wurden bereits gesprengt. Damit wurden laut LMBV die Voraussetzungen geschaffen, den Standort zu einem neuen Industrie-und Gewerbepark zu entwickeln. Den Auftakt bildete im Oktober vorigen Jahres der erste Spatenstich zur Erschließung des ersten Bauabschnittes.

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