Flutungsbeginn Berzdorfer See aus der Neiße verschoben

Hoyerswerda/Görlitz. Obwohl die Baumaßnahmen der temporären Flutungsanlage Neiße zur Flutung des Berzdorfer Sees planmäßig im Mai 2003 beendet werden, ist angesichts der Trockenheit in den vergangenen Wochen und weiter anhaltender geringer Niederschlagstätigkeit der notwendige Wasserstand im Restsee für eine sichere Funktionsprobe und Inbetriebnahme der Flutungsanlage noch nicht erreicht.

Ein Wasserstand von 126.00 Metern über dem Meeresspiegel (ca. 11 Millionen Kubikmeter Wasser) ist technisch notwendig, um den Auftrieb und die Stabilität des Schwimmpontons auf dem Wasser zu garantieren, auf dem die Flutungsrohre befestigt sind. Bis Anfang Mai 2003 wurde durch die Flutung aus der Pließnitz bereits ein Wasserstand von ca. 124 Metern über dem Meeresspiegel (ca. 8,2 Millionen Kubikmeter Wasser) erreicht.

Um Risiken bei der Inbetriebnahme zu vermeiden, kann daher mit der Flutung aus der Neiße im Mai 2003 nicht begonnen werden und muss auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden, der aus jetziger Sicht nicht vor August 2003 sein wird. Eine rechtzeitige Information zum genauen Flutungstermin erfolgt selbstverständlich durch die LMBV.

Die LMBV weist an dieser Stelle nochmals darauf hin, dass während der Flutung ein Betreten der Uferbereiche verboten ist! Vorhandene Verbotsschilder sind unbedingt zu beachten! Es besteht in den unteren geschütteten, unbefestigten Böschungen durch das aufsteigende Wasser Rutschungsgefahr! Erst wenn der Wasserstand den sichtbar befestigten Böschungsabschnitt erreicht hat, ist die Gefahr überwunden.

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