Winterliche Gefahren an Tagebaurestseen
Verbote missachten - ist dort lebensgefährlich

Berlin/Bitterfeld. Noch werden einige der Tagebaurestlöcher in Sachsen-Anhalt saniert. Aus gefluteten Tagebauen entstehen Seen und Erholungsgebiete. Aber in den noch nicht für die Öffentlichkeit freigegebenen Bereichen lauern oft Gefahren, die von Laien unterschätzt werden. Das gilt besonders für die Randbereiche der entstehenden Seen und die Wasserflächen. Durch den Wasseranstieg kann es zu Böschungsbrüchen kommen, die in wenigen Sekunden erhebliche Erdmassen-und Wasserbewegungen auslösen.
Verstärkt wird diese Situation in Uferbereichen, die durch das Hochwasser bereits erheblich geschädigt wurden. Durch den starken und lang anhaltenden Frost hat sich auch auf den Tagebaurestseen eine zum Teil verführerische Eisfläche gebildet. Immer wieder sieht man Erwachsene und Kinder auf den Flächen Schlittschuh laufen. Aber gerade hier ist äußerste Vorsicht geboten. So wird zum Beispiel im Bergbaufolgesee Goitzsche der durch das Hochwasser erhöhte Wasserspiegel durch Pumpen weiter abgesenkt. Dadurch entsteht zwischen der Wasseroberfläche und der Eisdecke ein Hohlraum, in Folge dessen kann das Eis sehr schnell brechen. Gerade das jetzt einsetzende Tauwetter begünstigt diese Situation. Bis die Herstellung der öffentlichen Sicherheit erreicht ist, werden auch weiterhin durch die LMBV die entsprechenden Bergbaugebiete mit Verbotsschildern und Absperreinrichtungen versehen. Wir bitten die Bevölkerung, die entsprechenden Hinweise der LMBV zu respektieren und vor allem auf ihre Kinder zu achten.
Bei unbefugtem Betreten übernimmt die LMBV mbH keinerlei Haftung für evtl. auftretende Unfälle und Schäden.

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