Hochwasser erfordert besondere Vorsicht an Tagebaurestlöchern

Durch die eintretenden Hochwasserverhältnisse, speziell in den Tagebaubereichen Goitzsche, Rösa und Holzweißig haben sich durch den Einbruch von Muldewasser südlich der Ortslage Pouch wesentliche Veränderungen der Wasserstände und Schäden an den Randböschungen ergeben. Damit war jedoch auch für die unterliegenden Orte und Bereiche (z.B. Chemiepark Bitterfeld) eine Entlastung zu verzeichnen. Die in kürzester Zeit veränderten Wasserstände erfordern, dass die Absperrmaßnahmen durch die Bevölkerung strikt eingehalten und nicht übertreten werden.

Es wird darauf hingewiesen, dass sich die Böschungen in einem teilweise labilen Zustand befinden und damit eine erhöhte Gefährdung in den Böschungsbereichen vorhanden ist.

Derzeitig erfolgt durch die LMBV eine Bestandsaufnahme zur eingetretenen Situation und die Vorbereitung von Maßnahmen zur Behebung eingetretener Schäden.

Öffentlich freigegebene Wege sollten nicht verlassen werden und dem Kontrollpersonal der LMBV und öffentlicher Institutionen (wie Forstamt, Naturschutzwacht BUND u.a.) ist unbedingt Folge zu leisten.

Wir bitten im Interesse der eigenen Sicherheit und vor allem auch ihrer Kinder um unbedingte Beachtung.

Dr.-Ing. Peter Tropp
Bereichsleiter Sachsen-Anhalt

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