LMBV-Tagebaue entlasten Hochwasser in Spree und Schwarzen Elster

Neu: Wasser aus der Kleinen Spree läuft seit dem 15. August 2002 erstmals in das Tagebaurestloch Scheibe

Berlin/Hoyerswerda. Zur Hochwasserentlastung im Einzugsgebiet der Spree und Schwarzen Elster konnte nach Erklärung der Betriebsbereitschaft für die „Zulaufanlage Scheibe von der Kleinen Spree" zur Entnahme von Oberflächenwasser aus der Kleinen Spree durch die LMBV eine wasserrechtliche Erlaubnis durch das Regierungspräsidium Dresden für die Dauer der aktuellen Hochwassersituation erteilt werden.

Seit 12:30 Uhr fließen bis zu 0,5 m³/s Wasser aus der Kleinen Spree in das Tagebaurestloch Scheibe.

In Spitzenzeiten flossen am Mittwoch bis zu 25 m³/s Wassermassen in die Tagebaurestlöcher Bluno, Lohsa, Dreiweibern und Bärwalde.

Zurzeit hat sich die Hochwassersituation im Einzugsgebiet der Spree und Schwarzen Elster weiter entspannt. Es laufen in Summe ca. 13 m³/s Wasser in die Tagebaurestlöcher einschließlich Scheibe. Die Flutungsmengen richten sich nach den aktuellen Pegelständen sowie nach abgestimmten Steueranweisungen.

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