Abriss der Altanlagen im Industriepark Marga geht weiter

Sprengung der Kühltürme im ehemaligen Kraftwerk Brieske am 16. März

Brieske.Im Zuge des planmäßigen Rückbaus der Kraftwerksanlagen im Industriepark Marga werden am 16. März 2002 um 10:45 Uhr die Kühltürme des ehemaligen Kraftwerkes Brieske gesprengt.

Mit den Abrissarbeiten ist die Firma Jaeger Umwelttechnik GmbH & Co KG aus Bernburg beauftragt. Sie hat als Auftragnehmer für das Spezialgewerk Sprengen das Sprengunter-nehmen Karl Heinz Bühring aus Magdeburg gebunden. Die Sprengung erfolgt nach der vom Planungsbüro für Bauwerksabbruch Dr. Melzer aus Dresden erarbeiteten Sprengtechnolo-gie.Die rund 40 Jahre alten Kühltürme befinden sich im nördlichen Bereich des Kraftwerksge-ländes. Sie bestehen aus Stahlbeton und haben folgende Dimensionen:

Durchmesser/ Höhe/ Gewicht
Kühlturm 1 - 30,2 m/ 41 m/ 1565 t
Kühlturm 2 - 32,7 m/ 47 m/ 1665 t

Die Bauwerkssprengung erfolgt als Bohrlochsprengung. Dazu werden in beiden Kühltürmen ca. 850 Bohrlöcher mit elektrischen Kurzzeitzündern besetzt. Insgesamt sind rund 75 kg Sprengstoff notwendig um beide Kühltürme niederzubringen. Um die Kühltürme ist ein Si-cherheitsbereich festgelegt. Innerhalb dieses Bereiches, der sich bis zur Grubenstraße er-streckt, dürfen sich keine Personen aufhalten. Trotz sorgfältiger Vorbereitung ist, wie bei jeder Sprengung, eine Staubentwicklung nicht grundsätzlich vermeidbar. Die Anwohner wer-den gebeten, sich darauf einzustellen.

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