Hochwasser hilft aktuell Bergbaufolgeseen zusätzlich zu füllen

Bautzen/Brieske. Abschmelzender Schnee und Niederschläge haben in den Bächen und Flüssen der Oberlausitz und Niederschlesien die Wasserführung bis zur Hochwassersituation ansteigen lassen. Die Flutungszentrale Lausitz in Brieske, eine Einrichtung der LMBV für die Verteilung des Flusswassers in die Tagebaurestseen, leitet davon ca. 21 Kubikmeter pro Sekunde in die Restseen der Lausitz ein.

Von dieser Wassermenge gehen 15 m³/s in das Speicherbecken Lohsa II, gefolgt vom Restsee Bärwalde, in den 5 m³/s eingeleitet werden. Nach dem Hochwasser vom Januar 2002 ist der Wasserstand dabei im Tagebaurestsee Bärwalde bereits um 108 cm gestiegen.

Eine wichtige Voraussetzung für die Füllungsvorgang sind die Prognosen des Hochwassergeschehens. Diese Prognosen werden vom Staatlichen Umweltfachamt (StU-FA) in Bautzen abgegeben. Die Flutungszentrale in Brieske erhält vom StUFA Bautzen aktuell und unmittelbar die Mitteilungen, wann sich neue Hochwassersituationen einstellen. Die Fachleute messen dazu die Wasserstände in den Flüssen, beobachten die Schneeschmelze und stellen unter Beachtung der Niederschläge ihre Prognosen auf.

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