Hochwasser aus dem Einzugsgebiet der Spree wird zur Flutung von Tagebaurestlöchern genutzt

Hoyerswerda. Das durch die Witterungsverhältnisse einsetzende Hochwasser der Fließgewässer im Einzugsgebiet der Spree und Nebenflüsse konnte in enger Zusammenarbeit mit den zuständigen Hochwasserzentralen der Länder Sachsen und Brandenburg, den Behörden sowie der Landestalsperrenverwaltung und der Flutungs-zentrale Lausitz in Brieske effektiv zur Einleitung in die Tagebaurestlöcher genutzt werden.

Um dies zu erreichen, sind die durch die LMBV beauftragten Firmen BUL-Sachsen und Firma NADEBOR rund um die Uhr im Einsatz, um Einlaufbauwerke wie zum Beispiel aus der Spree bei Uhyst, von Schwemmgut und noch vorhandenen Eisschollen freizuhalten. Durch die ständige Kontrolle und Reinigung wurde eine maximale Einleitung über die Flutungsbauwerke der LMBV gesichert.

In Spitzenzeiten erreichte der Durchfluss am Landesmesspegel in Lieske 52 m³/s. Davon konnten teilweise bis zu 24 m³/s Wasser aus dem Spreegebiet in die Tagebaurestlöcher fließen.

So sind zum Beispiel über die Einlaufbauwerke in den künftigen Bärwalder See in Spitzenzeiten bis zu 6 m³/s zugelaufen.

Auch für weitere Hochwassersituationen im Spreegebiet stehen alle verfügbaren Flutungsanlagen zur Wassereinleitung in die Tagebaurestlöcher zur Verfügung.

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