Erster Bauabschnitt zur Errichtung eines Bootshafen am künftigen „Berzdorfer See“ in Projektverantwortung der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) fertiggestellt

Hoyerswerda/Görlitz. Im Juni dieses Jahres begannen die Baumaß-nahmen eines Sportbootshafens im künftigen Tourismus- und Ferien-gebiet Berzdorfer See.

Die Grundlage dafür ist der bestätigteAntrag, der durch den Planungsver-band Berzdorfer See nach §4 des Verwaltungsabkommens für die Braunkohlesanierung gestellt worden ist. Mit der Projektträgerschaft zur Planung und Bauausführung wurde die LMBV vom Freistaat Sachsen beauftragt. Finanziert wird die Baumaßnahme aus Mitteln des Freistaates Sachsen und der Bundes-anstalt für Arbeit.

In dem ersten Bauabschnitt, der am 8. November 2001 fertiggestellt wird, wurden ca. 490 Meter Spundbohlen einschließlich eines teilweisen Verankerungsbaues als Kaiwände für das Hafenbecken eingerammt. Als bauausführende Firma wurde von der LMBV im Ergebnis der Ausschreibung die Firma Steinle Bau GmbH mit der Bauausführung beauftragt.

Der Leistungsumfang des zweiten Bauabschnittes, der im Januar 2002 beginnen wird, beinhaltet den Korrosionsschutz an den eingebrachten Spundwänden, die weitere Sohlgestaltung - das Einbringen von Wasserbausteinen auf Geotextilmatten - sowie die Böschungsgestaltung innerhalb des gesamten Hafenbereiches. Im Endausbau wird der Bootshafen eine Kailänge von ca. 180 Metern und eine Breite von 67 Metern besitzen. Die Wassertiefe von 4 Metern innerhalb des Hafenbeckens ermöglicht auch das Befahren von Fahrgastschiffen.

Der Berzdorfer See mit dem Bootshafen und dem geplanten Wassersportzentrum wird sich aufgrund seiner hochseeähnlichen Charakteristik zu dem bedeutendsten Segelrevier im Dreiländereck entwickeln und auch einen großen Stellenwert im Landes- und Bundesmaßstab erlangen.

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