Platz schaffen für Neues im Industriepark „Marga“
Sprengung des Kesselhauses im ehemaligen Kraftwerk Brieske

Brieske/Senftenberg. Im Zuge des planmäßigen Rückbaus der ehemaligen Kraftwerksanlagen in Brieske wird am 18. August 2001 um 12:00 Uhr das Kesselhaus gesprengt.

Die Abrissarbeiten am ehemaligen Kraftwerke werden von einer ARGE, bestehend aus der BUL Brandenburg und der Sanierungsgesellschaft Lauchhammer durchge-führt. Mit der Sprengung ist die BULBrandenburg beauftragt.

Der markante Bau des Kesselhauses ist 35 Meter hoch, 30 Meter breit und 168 Meter lang. Etwa 850 Bohrlöcher sind erforderlich um das Gebäude zu Fall zu bringen. Mit dem exakten Zusammenwirken von Stahlstützen- und Stahlbetonsprengungen, einschließlich schneidladungen, sind sprengtechnisch besondere Anforderungen gestellt. Übrig bleiben von dem Gebäude ca. 6 500 Tonne Stahlschrott sowie ca. 8 00 Tonnen Betonbruch, die bis zum Jahresende beräumt werden.

Zuschauer haben die Möglichkeit von der Grubenstraße und der Pieckstraße (Brücke) die Sprengung zu sehen. Das Betriebsgelände der LMBV ist nicht zu betreten, es erfolgt eine weiträumige Absperrung, den Anweisungen der eingesetzten Siche-rungsposten ist Folge zu leisten. Die Sprengung wird durch akustische Signale angekündigt:

langer Signalton „Achtung, Sprengung wird eingeleitet"zwei kurze Signaltöne „Zündung"drei kurze Siganltöne „Beendung der Sprengung"

Die LMBV bitte die Anwohner sich entsprechend der Windrichtung auf eine eventuell auftretende Staubbelästigung einzustellen.

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