LMBV - Berufsausbildung mit modernen Berufen vorgestellt
Young+Fun+Future-vom 17.-19.11.00 Niederlausitzhalle Senftenberg

Die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) ist mit Ihrer Arbeit als Projektträger für die Braunkohlesanierung in der Lausitz und in Mitteldeutschland ein bedeutender arbeitsmarktpolitischer Faktor.

Seit Ihrem Bestehen 1994 sind in der LMBV jährlich zwischen 500 und 700 Jugendliche zu Facharbeitern ausgebildet worden. Anfänglich waren es noch die in der bergmännischen Ausbildung typischen Berufe wie der Industriemechaniker oder der Energieelektroniker.

Dem fortschreitendem Personalanpassungsprozeß im Unternehmen entsprechend wurde grundsätzlich ohne bestehendem Eigenbedarf ausgebildet. Aus diesem Grund beinhaltet die Ausbildungspalette vor allem 12 Berufe, die auf dem Arbeitsmarkt gefragt und gut vermittelbar sind. So wird in diesem Jahr erstmals in den neu geordneten Berufen

Mechatroniker und IT-Systemelektronikerausgebildet.

Die Anzahl der Auszubildenden ist jährlich annähernd gleich geblieben, so dass bei rückläufiger Beschäftigtenanzahl im Unternehmen die Ausbildungsquote von 6,1 % in 1995 auf 38,8 % in 2000 angestiegen ist.

Damit gehört die LMBV zu den großen Ausbildungsbetrieben in den neuen Bundesländern.

Die 1997 gestartete Ausbildungsinitiative hat erheblichen Anteil an dieser Entwicklung. Mit gemeinsamer Anstrengung aller am Bündnis für Arbeit und Ausbildung beteiligten Partner, wie z.B. die IG Bergbau, Chemie und Energie und deren Tochtergesellschaft, Qualifizierungsförderwerk Chemie GmbH, konnte das Projekt auch 1998 und 1999 erfolgreich umgesetzt werden.

Zum 4.Oktober 2000 ging diese Ausbildungsinitiative in die vierte Runde. Von den 726 bisher insgesamt zusätzlich zur Verfügung gestellten Ausbildungsplätzen hat die LMBV mit 350 Stellen einen bedeutenden Anteil geleistet.

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