Pumpwerk Spreewitz und Fernleitung zum Oberen Landgraben fertiggestellt

Hoyerswerda. In Projektverantwortung der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) wurden die Baumaßnahmen zum Pumpwerk Spreewitz und der Fernleitung zum Oberen Landgraben nunmehr abgeschlossen.

Nach Fertigstellung des Oberen Landgrabens können bei entsprechender Wasserführung der Spree bis zu 2,5 m³/s Wasser laut behördlicher Wasserentnahmeerlaubnis für die Flutung der ehemaligen Tagebaue Spreetal/Bluno, Scado und Sedlitz übergeleitet werden.

Dieses Wasser kann dann über zwei Rohrleitungen mit einer Länge von ca. 6,5 km und einem Durchmesser von einem Meter dem Grabensystem des Oberen Landgrabens zugeführt werden und in die Tagebaurestlöcher gelangen.

Die Pumpstation wurde unterirdisch direkt am Spreeufer errichtet.

Sie ist zum Schutz des Fischbestandes mit einer elektrischen Fischscheuche ausgerüstet.

Zum Bau der Rohrleitungen waren zahlreiche Straßen, Eisenbahnlinien und Medien-leitungen zu queren. Es wurden 19 Schachtbauwerke zur Kontrolle und Reinigung der Rohrleitungen errichtet.

Die Steuerung der LMBV-Anlage erfolgt mittels modernster Technik vollautomatisch unter Beachtung des vorgeschriebenen Mindestabflusses der Spree.

Die Baumaßnahme wurde im Auftrag der LMBV seit Oktober 1997 durch die Sanierungsgesellschaft Schwarze Pumpe mbH (SSP) realisiert.

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