LMBV läßt 1100 ha neuen Wald entstehen – Pflanzzeit hat begonnen

Berlin. Die LMBV wird in diesem Jahr entsprechend den Sanierungsplanungen insgesamt 1100 Hektar neuen Wald entstehen lassen, davon mehr als drei Viertel in der Lausitz. Das Frühjahr ist die günstigste Pflanzzeit und damit auch die Hochzeit für die forstliche Rekultivierung der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau- Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV).

Anfang März, nach dem Ende der stärksten Fröste, begannen die Pflanzarbeiten in der Lausitz und in Mitteldeutschland auf den Tagebauflächen, Böschungen und Randbereichen in Verantwortung der LMBV. Ende April müssen sie eingestellt werden, da das Pflanzgut dann bereits auszutreiben beginnt. Was im Frühjahr wegen Frost, Nässe oder zu hoher Temperaturen nicht gepflanzt werden kann, wird im Herbst in die Erde gebracht.

1999 werden beispielsweise in den drei Forstrevieren im LMBV-Länderbereich Brandenburg 346 Hektar angepflanzt. Schwerpunkte sind dabei die Tagebaue Klettwitz-Nord (93 Hektar), Jänschwalde mit 88 Hektar und Welzow-Süd mit 54 Hektar. In den beiden Forstrevieren des Länderbereiches Ostsachsen sind rund 152 Hektar aufzuforstende Flächen als Zielgröße für das Frühjahr geplant. Im Tagebau Reichwalde und im Restloch Heide liegen mit jeweils 40 Hektar die größten Flächen. Dies bedeutet umfangreiche Arbeit für die darauf spezialisierten und damit beauftragten Unternehmen PLB, SSP, BUL Brandenburg, BUL Sachsen, SG Lauchhammer sowie weiteren Firmen. Die klassische Frühjahrsbaumart der Lausitzer Rekultivierer ist die Kiefer. Der Charakterbaum der Lausitz ist mit 34% an den Aufforstungen beteiligt. Es folgen die Eichen mit einem Anteil von 20%; Linden, Ahorn und Buchen mit 15%. Im Mitteldeutschen Revier entstehen mehr Laubwälder. Im Leipziger Raum pflanzen ansässige Sanierungsunternehmen gegenwärtig ca. 50 Hektar. Verstärkt läßt die LMBV jedoch auch der Natur Raum und Zeit, Wald allein entstehen zu lassen, wobei in der Lausitz insgesamt 1.500 Hektar dafür vorgesehen sind. Der gesamte Grundbesitz der LMBV beläuft sich auf insgesamt 86.000 Hektar.

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