400 Hektar ehemalige Bergbauflächen gehen an die Stadt Markkleeberg - LMBV erfüllt Sanierungs- und Verwertungsauftrag

Berlin. Am Montag, den 15.03.99, erfolgte in Markkleeberg die offizielle Übergabe einer größeren Bergbaufolgefläche durch die LMBV an einen Nachnutzer. Der Vorsitzende der Geschäftsführung, Dr. Wolfgang Fritz, übergab symbolisch die Flächen an den Bürgermeister der Stadt Markkleeberg, Dr. Bernd Klose, an einem Aussichtspunkt des Cospudener Sees.

Die Stadt Markkleeberg hat von der LMBV ca. 400 ha See-, Forst- und Landwirtschaftsfläche erworben. Die Flächen am Zöbigker Winkel und am Cospudener See, darunter 4 ha Bauland, werden in einem sanierten Zustand übereignet. Damit kann die Kommune ihren geplanten Beitrag zum Expo-Projekt "Landschaftsnutzung - Landschaftspflege" umsetzen.

Infolge der Flutung der Tagebaurestlöcher entstehen auf Flächen der LMBV im Zeitrraum bis zum Jahr 2030 etwa 140 Gewässer. Die zukünftigen Seen haben eine Gesamtfläche von ca. 25.000 ha. Darunter fallen kleine Wasserflächen (Größe ab 1 ha) und große, überregional bedeutsame Gewässer (max. Geiseltalsee in Sachsen-Anhalt - 1.900 ha), die gleichermaßen die Bergbaufolgelandschaft bestimmen werden.Der Eigentumswechsel der Wasserflächen wird, wenn ein entsprechender Sanierungsstand erreicht ist, unter Berücksichtigung der Landes- und Regionalplanung und in enger Abstimmung mit den Ländern, Landkreisen und Kommunen vorbereitet. Wirtschaftliche Zusammenhänge zwischen der Entstehung neuer Gewässer und der Entwicklung von Tourismus- und Freizeitlandschaften werden dabei beachtet.

1998 gingen von den ehemaligen Bergbauflächen bereits 4.000 ha auf neue Besitzer über. Davon waren ca. 400 ha Wasserflächen. Die LMBV hat zur Zeit noch ca. 86.000 ha Grundeigentum. Eine der Unternehmensaufgaben ist die Vermarktung dieser Flächen.

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