Seefest am Bärwalder See mit Hafeneinweihung, Seefeuerwerk und Seerundfahrten am 12./13.07.2008

Boxberg. Passend zum Ferienbeginn findet am Klittener Ufer des Bärwalder Sees vom 12.-13. Juli 2008 erneut ein Seefest statt. Ausrichter ist in diesem Jahr, mit Genehmigung des Fördervereines Bärwalder See, die Nerlich-Strelow Veranstaltungsgesellschaft aus Bad Muskau. Am Sonnabend dem 12. Juli beginnen die Tagesangebote bereits um 13 Uhr: Basteln für Kinder, Musik und Versorgung am Festzelt, wassersportliche Aktivitäten bietet der ansässige Wassersportverein, Rundfahrten auf Motorbooten sind möglich. Ab 15 Uhr wird mit offiziellen Gästen der neu erbaute Hafenbereich eröffnet; dieser ist auch ganztägig begehbar. Um 19 Uhr beginnt die große Tanzparty im Festzelt, um 21 Uhr der Lampionumzug für die jüngsten Gäste. Höhepunkt wird das Seefeuerwerk in der Samstagnacht sein.

Eine Beachbar am Bärwalder See mit bestem Blick in den Sonnenuntergang soll mit einhundert Strandliegestühlen und  leckeren Cocktails viele Gäste locken. Der Sonntag beginnt mit einem traditionellen Gottesdienst, gefolgt von einem Seefest-Frühschoppen mit großem Orchester. Gegen Mittag startet eine große Segelregatta.

Der Bärwalder See, in Ostsachsen gelegen, ist mit ca. 13 km² Wasserfläche Sachsens größter Binnensee. Für  Inliner, Skater, Spaziergänger, Radler, Walker und Jogger sind sportliche Aktivitäten bereits auf dem 24 Kilometer langen Seerundweg möglich. "Derzeit gibt es noch keine offizielle Badeerlaubnis für den Bärwalder See, " hat Holm Felber, Sprecher des Dresdner Regierungspräsidiums (RP), am 04.07.2008 gegenüber der Presse noch einmal unterstrichen. Das erforderliche Gutachten zur Böschungsfestigkeit liege im Moment noch nicht in der Behörde vor, wird aber erwartet. "Trifft es ein, werden wir es prüfen und gegebenenfalls auch die Freigabe zum Baden an bestimmten Stellen erteilen", so Felber weiter. Es gebe jedoch keinen Automatismus für eine Badefreigabe. Dr. Uwe Steinhuber, Sprecher des Bergbausanierers LMBV, betonte für den Seeneigentümer, das entgegen anderer Aussagen aus der Region das Baden am Bärwalder See bis zur offiziellen Genehmigung durch das Regierungspräsidium untersagt sei.

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