Zitiert: „Bitte nicht schon wieder eine Sicherheits-Diskussion um das Lausitzer Seenland“ - Kommentar von Sascha Klein

In der Lausitzer Rundschau vom 13. Oktober 2009 kommentiert Sascha Klein, Redakteur der Lausitzer Rundschau, Forderungen der DLRG zur notwendigen Sicherung von Badenden im entstehenden Lausitzer Seenland wie folgt: „Bitte nicht schon wieder eine Sicherheits-Diskussion um das Lausitzer Seenland wie nach der Rutschungs-Katastrophe in Nachterstedt. Es ist durchaus sinnvoll, wenn die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) Konzepte für die neuen Badestellen im Lausitzer Seenland fordert. Doch die Situation ist nicht so prekär, wie sie die DLRG suggeriert. Denn an den Seen, die bereits intensiv touristisch genutzt werden …ist die Wasserwacht während der Tourismussaison vor Ort. Dort ist die Gefahr nicht größer oder kleiner als bei jedem anderen Gewässer. Was richtig ist: In einigen Jahren, wenn ein Großteil des Lausitzer Seenlands touristisch genutzt werden kann, muss tatsächlich geklärt werden, wie Einheimische und Touristen sinnvoll geschützt werden können, wenn sie an einem der Bergbaufolgeseen Urlaub machen. Um diese Frage wissen die Verantwortlichen. Und sie werden sie lösen. Denn nichts wäre in der Tourismusbranche fataler als ein Image, sich unzureichend um die Sicherheit der Gäste zu kümmern. Parallelen zwischen Sanierungsbergbau und Freizeitnutzung der Seen gibt es aber dennoch. Sie stellen Sanierer wie Touristiker vor das gleiche unlösbare Problem. Immer wieder gefährden sich Menschen selbst, wenn sie sich in Bereiche vorwagen, die für sie tabu sind. Wer dann Warnschilder ignoriert oder in Abschnitten badet, die dafür nicht vorgesehen sind, muss im Zweifelsfall auch die Konsequenzen tragen.“ Quelle: LR vom 13.10.2009

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