LMBV zur Medienberichterstattung zu Nachterstedt vom 19.02.2010

Information der LMBV zur Medienberichterstattung zu Nachterstedt vom 19.02.2010

Im Rahmen der Aufstellung des Regionalen Teilgebietsentwicklungsprogramms für den Planungsraum Nachterstedt „Seeland“ im Jahre 1994 wurden unter Mitwirkung der LMBV die Sanierungsziele für die bergbaulich beeinflußten Flächen in Form der Aufstellung von Vorranggebieten 

  • für Landwirtschaft
  • für Naturschutz und Landschaft
  • für Erholung
  • für Wasser- und Rohstoffgewinnung festgelegt.

Voraussetzung für die dauerhafte und zweckentsprechende Nachnutzung ehemaliger Bergbauflächen sind Maßnahmen zur Beseitigung von Gefahrenquellen und der Herstellung der öffentlichen Sicherheit, die auch im Teilgebietsentwicklungsprogramm Nachterstedt von 1994 wie auch in allen anderen Teilgebietsentwicklungsplänen des Landes Sachsen-Anhalt enthalten sind. Die hierfür erforderlichen Maßnahmen hat die LMBV im Bergrechtlichen Abschlußbetriebsplan ausgewiesen und nach der erfolgten behördlichen Zulassung realisiert.

Die standsichere Gestaltung der Böschungssysteme war dabei ein wesentlicher Planungsinhalt.

Dabei wurden im Verlauf der Bearbeitung eine Vielzahl von Erkundungsbohrungen, Raumkernsondierungen sowie die Entnahme von Bodenproben in unmittelbarem Bereich der heutigen Unglücksstelle vorgenommen.

Die LMBV hat in diesem Prozess eine Reihe von externen Sachverständigen einbezogen und nach den gültigen Regeln der Technik und vorliegenden gesetzlichen Vorschriften gehandelt.

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