Planmäßige Sanierungsarbeiten an den Halden des Restloches Königsaue angelaufen

Leipzig/Neu Königsaue. Im Bereich des Restloches Königsaue (Salzlandkreis) laufen seit 22. Februar 2010 Sanierungsarbeiten mit mobiler Erdbautechnik. Im Rahmen von planmäßigen Untersuchungen der Auswirkungen des natürlichen Grundwasserwiederanstiegs nach dem Bergbau wurden auf Veranlassung der LMBV im Jahr 2007 an den „Halden 1, 2 und 3 Königsaue“ Standsicherheitsuntersuchungen durchgeführt. Die Halden liegen südlich der Ortslagen Schadeleben und Neu Königsaue sowie nordwestlich des künftigen Königsauer Sees.

In den Jahren 2008 und 2009 wurde eine Sanierungsplanung für die Aufschlussmassen des ehemaligen Tagebaus Königsaue durchgeführt. Sie sieht für die betroffenen Böschungsabschnitte der Halde 1 eine Kombination aus Bodenaustausch und Aufbau einer Fußanstützung sowie lokalem Abtragen der oberen Böschungsbereiche - im Sinne einer Kopfentlastung  - vor. An der Halde 2 werden die Arbeiten an der Westböschung in ca. zwei Wochen beginnen.

Die vorbereitenden Sanierungsarbeiten der betroffenen Haldenabschnitte haben mit den erforderlichen Holzungsarbeiten an den betroffenen Böschungsbereichen zum Jahresanfang 2010 begonnen. Im Anschluss erfolgen zurzeit die Massenbewegungen und später eine Begrünung. Noch im Herbst 2010 ist die Bepflanzung mit Baum- und Strauchbestand eingeordnet.

Die Arbeiten werden im Auftrag des Bundes und des Landes Sachsen-Anhalt von der LMBV mbH als Projektträgerin für die Maßnahmen zur Abwehr von Gefährdungen im Zusammenhang mit dem Grundwasserwiederanstieg koordiniert. Der §3 des laufenden Verwaltungsabkommens sieht dafür den finanziellen Rahmen vor, der hälftig von Bund und Land getragen wird.

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