Fototermin: LMBV schwimmt Erkundungspontons auf dem Concordiasee am Schadelebener Ufer am 30.11.2010 ein

Senftenberg/Nachterstedt. Die LMBV hat in den zurückliegenden Monaten gemeinsam mit dem interdisziplinären Gutachterteam eine intensive Planungs- und Genehmigungsphase zur seeseitigen Erkundung vorangetrieben. Dazu werden nunmehr entsprechend der bei der Bergbehörde eingereichten und vom Landesamt für Geologie und Bergwesen (LAGB)  zugelassenen 113. Ergänzung zum Abschlussbetriebsplan für das Tagebaurestloch Nachterstedt mehrere Pontons auf dem Concordiasee eingeschwommen. Diese werden in den kommenden Tagen zu zwei Arbeitsplattformen für Bohrgeräte in der Größe von je 24 mal 12 Meter und zu einer Versorgungseinheit von 12 mal 7 Meter verbunden.

Wir laden Sie als die Medienvertreter ein, am 30.11.2010 ab ca. 13:00 Uhr am Aussichtspunkt Schadeleben am Concordiasee diesen Vorgang als Fototermin mit zu verfolgen.

Vor Ort steht Ihnen für Rückfragen ggf. meine Mitarbeiterin Claudia Gründig auch unter 0170-7888304 zur Verfügung.

Mit dem jetzt anlaufenden Bohrungs- und Erkundungsprogramm sollen in den kommenden Monaten die vorhandenen Datenlücken, insbesondere hinsichtlich der an den Rutschungskessel angrenzenden Bereiche geschlossen werden. Bisher war aus Sicherheitsgründen kein landseitiger Zugang zu diesen Bereichen möglich und genehmigungsfähig. Das erarbeitete Konzept sieht vor, seeseitige Erkundungen und Bohrungen vorzunehmen und von zwei Pontonarbeitsebenen u. a. 18 Bohrungen niederzubringen, um die Liegendgrundwasserleiter weiter zu erkunden, Überdeckungen zu ermitteln und den Zustand des Restkohlepfeilers zu prüfen. Dazu wird der Generalauftragnehmer FUGRO-HGN GmbH auf Basis der am 22.10.2010 erteilten Zulassung der Bergbehörde tätig werden.

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