Böschungssicherung am gewachsenen Ufer des künftigen Klinger See im ehemaligen Tagebau Jänschwalde kommt voran

Senftenberg. Die Böschung am Restloch Klinge (Landkreis Spree-Neiße) wird gegenwärtig im Auftrag der LMBV weiter auf einer Länge von ca. 300 Metern gesichert. Insgesamt werden dabei rund 110.000 Tonnen Gestein eingebaut. Die Bauarbeiten sind schon zu etwa 60 Prozent abgeschlossen. Von den winterlichen Verhältnissen sind sie nicht wesentlich beeinträchtigt worden. Der Arbeitsbereich ist während der Baumaßnahme zum temporären Sperrbereich erklärt worden und somit für den Publikumsverkehr nicht zugänglich. Die Arbeiten finden unter Berücksichtigung von Verhaltensanforderungen statt, zu denen u. a. Mindestabstände der Arbeitsgeräte zur Böschung und zu Tonnagegrenzen der Geräte gehören.

Die Böschungssicherungsarbeiten finden am gewachsenen Ufer des künftigen Klinger Sees statt und sind somit nicht direkt von Rutschungen bedroht. Das gegenüberliegende gekippte Ufer ist bezogen auf den Endwasserstand durch Rütteldämme gesichert. Da dieser noch nicht erreicht ist – er liegt derzeit bei 42,9 mNHN bei einem anvisierten Endwasserstand von 71,5 mNHN –, kann es im Vorfeld des „versteckten Dammes“ zu erwarteten Böschungsabbrüchen kommen. Diese möglichen Vorgänge wurden bereits bei der Planung der Maßnahme berücksichtigt. Derartige Böschungsabbrüche könnten zur Bildung von Schwallwellen führen, die auf das gegenüberliegende Ufer zulaufen. So haben Böschungsbeobachter die Aufgabe, das hier tätige Personal rechtzeitig vor diesen Schwallwellen zu warnen. Als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme ist das Tragen von Schwimmwesten auf den untersten Arbeitsebenen vorgeschrieben.

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