LMBV-Antworten auf Anfragen eines Journalisten zu teilweisen Uferabbrüchen am im Flutung befindlichen Sedlitzer See

Senftenberg. Bezugnehmend auf die Anfrage vom Pfingstmontag zu den „Abbrüchen am Sedlitzer See“ kann die LMBV folgende Aussagen machen:

  1. Die Abbrüche am LMBV-Restloch Sedlitz  - zwischen dem Mündungsbereich Überleiter 11 und Wasserhaltung Bahnsdorf - wurden bereits am 16.02.2011 festgestellt, am 22.02.2011 markscheiderisch von der LMBV dokumentiert und werden seitdem regelmäßig kontrolliert.
  2. Nur in den Bereich mit dichtem Baumbestand hat es seitdem noch Nachbrüche gegeben.
  3. Ausgelöst wurden die Abbrüche in den gesperrten Randbereichen des Bergbaufolgesees durch die zunehmende Sättigung des unverdichteten Kippenbodens bzw. der lockeren abgeschobenen Massen infolge des gestiegenen Grundwasser- und Seewasserstandes.
  4. Die Abbrüche befinden sich im geotechnischen Sperrbereich, der bereits vor dem Okt. 2010 ausgewiesen wurde. Mit Erreichen des prognostiziertem Endwasserstandes im Sedlitzer See (+ 101 m NHN) werden sich die Abbrüche mehr als 5 Meter unter Wasser befinden.
  5. Auswirkungen auf den Überleiter-Bau bestehen nicht, da sich die Abbrüche außerhalb des Baubereiches befinden.

Zurück