Hubschrauber setzte erste sechs Big Bags für neues GSD-Verfahren zur Neutralisation des Scheibe Sees auf Grund

Senftenberg/Hoyerswerda. Am 06.09.2011 erfolgte ein Hubschraubereinsatz am Restloch Scheibe zum Einsatz von Sandsackankern im künftigen Scheibe See im Rahmen eines  LMBV-Pilotprojekts mit der GMB. Die ersten sechs Anker wurden dabei gesetzt.

Das Fluggerät starte neben einer im Aufbau befindlichen neuen Neutralisationsanlage. Der Aufbau der Anlage am südöstlichen Ufer des Scheibe Sees hat bereits im Sommer 2011 begonnen. Die Anker dienen zum Einschwimmen der neuartigen Düsenschwimmleitungen. Die in den See eingesetzten Sandsäcke sind sogenannte Big Bags, die mit 300 Kilogramm Sand gefüllt wurden. Dies stellte auch das maximale Gewicht dar, dass der Hubschrauber anheben konnte. Die zwölf Sandsäcke wurden mit den Befestigungsleinen, 50 m lang, am Beladeplatz aufgestellt. Das Befestigungsseil des Big Bags wurde in die Haltevorrichtung des Hubschraubers eingehängt. Der Hubschrauber stieg mit dem Seil senkrecht nach oben und drehte dann Richtung Absetzort bei. Dort wurden die Big Bags zu Wasser gelassen und langsam bis auf den Grund abgelassen. Grundkontakt brachte das Seil zum Erschlaffen. Danach konnte das Seil im Helikopter ausgeklinkt werden. Ergänzung vom Folgetag.: Der zweite Teil der vorgesehenen Anker wurde am 7.9.2011niedergebracht.

Ziel dieses neuartigen LMBV-Vorhabens ist die Initialneutralisation, also die Anhebung des pH-Wertes des Scheibe Sees in den Neutralbereich.

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