LMBV-Flutung in Mitteldeutschland verlief 2011 planmäßig / Leipziger Flutungs-Ausblick nach 2012

Leipzig. Die LMBV-Flutung in Mitteldeutschland verlief 2011 weitestgehend planmäßig. Beispielsweise dem Geiseltalsee wurden von Januar bis April 2011 knapp 14 Mio. Kubikmeter Wasser zugeleitet. Der See hatte damit Ende April 2011 seinen Endwasserstand erreicht. Die Zufuhr von Überschusswasser der Geisel genügt seit dem zur Sicherung des erreichten Wasserstandes im Geiseltalsee.

Eine aktive Flutung erfolgt daher nur noch im Südraum Leipzig in den ehemaligen Tagebauen Espenhain - mit dem Störmthaler See und dem Markkleeberger See - sowie Zwenkau mit dem künftigen Zwenkauer See. Hier wurden 2011 insgesamt 15,1 Mio. Kubikmeter Wasser aus dem MIBRAG-Tagebau Profen eingeleitet. Ende 2012 werden die beiden Störmthaler und Markkleeberger Seen voraussichtlich die Endwasserstände erreichen; knapp 8 Mio. Kubikmeter Wasser aus dem Tagebau Profen werden 2012 vorrangig in der Störmthaler See fließen. In den Zwenkauer See sollen ca. 7,9 Mio. Kubikmeter Profener Wasser im Jahr 2012 eingeleitet werden.

An der Grenze zu Thüringen gelegen ist der Haselbacher See. Dieser wurde 2011 mit rund 1,5 Mio. Kubikmeter Wasser aus dem MIBRAG-Tagebau Vereinigtes Schleenhain gestützt. Im Jahr 2012 werden voraussichtlich weitere 2,4 Mio. Kubikmeter Wasser eingeleitet.

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