Arbeiten zur Stabilisierung der Ostböschung des Silbersees dauern voraussichtlich länger an

Freiberg/Lohsa. Die Arbeiten zur Stabilisierung der Ostböschung des Silbersees mittels Rüttelstopfverdichtung liegen „nicht mehr im Zeitplan“, so der Oberberghauptmann des Sächsischen Oberbergamtes Prof. Dr. Bernhard Cramer kürzlich auf eine Presseanfrage. Dies habe vor allem zwei Gründe. „Zum einen erfordert die Sanierung des Böschungsbereiches, welcher durch die Rutschung vom 24.06.2011 beschädigt worden war, zusätzliche Zeit.“ In diesem Zusammenhang war auch der Rückbau des ehemaligen Bahnhofsgebäudes am Bahndamm erforderlich. „Zum anderen werden in Auswertung des Rutschungsereignisses die laufenden Arbeiten in einer Sicherheitsfahrweise durchgeführt. Hierbei werden die Untergrundverhältnisse kontinuierlich und automatisch überwacht. Bei der Überschreitung von Grenzwerten müssen die Arbeiten unterbrochen werden bis zur Normalisierung dieser Werte. Dies führt zu einem Rückgang der ursprünglich geplanten Leistung und damit ebenfalls zu einem zusätzlichen Zeitbedarf.  Aus diesen Gründen ist die Einhaltung des Zeitplanes nicht mehr gewährleistet.“ Prof. Dr. Cramer  kam zu der abschließenden Wertung: „Ein genauer Endtermin der Verdichtungsarbeiten sei daher noch nicht abzuschätzen, da weiter an einer Optimierung der Technologie gearbeitet wird; jedenfalls wird Sanierung der Ostböschung in diesem Jahr nicht abgeschlossen werden können.“ Die Verdichtungsarbeiten am Silbersee werden von der LMBV im Auftrage des SOBA koordiniert und von Fachfirmen umgesetzt.

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