Positive Seiten des Lausitzer Seenlandes stärken – Staatssekretär Dr. Fritz Jaeckel zu Besuch in Lohsa

Lohsa. „Hier würde ich gern mit meinen Töchtern, aber auch meinem Surfbrett wiederkommen und den See testen“, überraschte am 23. April der Staatssekretär Dr. Fritz Jaeckel vom Sächsischen Ministerium für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL) seine Begleiter bei einem Vorort-Termin am Dreiweiberner See. Dorthin hatten ihn Manfred Kolba, LMBV-Sanierungsbereichsleiter Lausitz, Seenland-Koordinatorin Petra Kockert und Lohsas Bürgermeister Udo Witschas begleitet (Noch im Foto: RL Wolfgang Methner vom SMUL).

Voraus gegangen war eine weitere Arbeitsgruppensitzung von sächsischen Abgeordneten, Landräten, Bürgermeistern und Ministerial- und Behördenvertretern, die sich auf die Fahnen geschrieben haben, die positiven Seiten des entstehenden Lausitzer Seenlandes im Nordosten des Freistaates Sachsen gemeinsam zu stärken und Lösungen für noch vorhandene Schwächen aufzuzeigen. Ministerpräsident Tillich selbst hatte eine solche „Ideenfabrik“ angeregt, die von Jaeckels Amtsvorgänger Sts. Herbert Wolff ins Leben gerufen worden war.

Nach den Innenkippen-Sperrungen durch die Bergbehörden und die LMBV sind so unter Anderem kreative Wegeführungen zu und um die sicheren Bergbaufolgeseen gefragt. Bestehende Ankerpunkte für Folgeinvestitionen in die touristische Infrastruktur müssen stärker sichtbar gemacht werden. Dafür bereitet das Koordinierungsbüro verschiedene PR-Maßnahmen noch in 2012 vor, die mit den zuständigen Ministerien, Behörden und Kommunen koordiniert werden. Auch über die Entflechtung von divergierenden Planungsansätzen bzw. die Harmonierung von verschiedenen geplanten Nutzungen bis hin zum Tausch von geeigneten Flächen für Investoren wird intensiver nachgedacht und für jeden See steckbriefartig abgestimmt.

Staatssekretär Dr. Jaeckel kennt solche Herausforderungen bereits aus seinem Berufsleben, so bei der Mitwirkung an den Planungen für den Cospudener See bei Leipzig in den 90er Jahren. Wichtig für ihn ist eine zeitige Visualisierung von Ideen, Transparenz und frühzeitige Einbeziehung aller Akteure.

Witschas konnte dem Staatssekretär aus eigener Übung gute Tipps zu den für Surfer besonders geeigneten Stellen auf dem Dreiweiberner See geben.

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