Lausitzer Seenland bietet an vielen Stellen schon sichere Bademöglichkeiten - Sanierung nicht überall fertig

Senftenberg. An vielen Stellen - und mindestens an zehn Seen - ist das Baden im Lausitzer Seenland schon sicher möglich. An folgenden im Zuge der Bergbausanierung entstandenen Bergbaufolgeseen bestehen bereits Bademöglichkeiten: Am Südstrand des Geierswalder Sees (verantw. Gem. Elsterheide); an den ausgewiesenen Stränden bei Boxberg, Klitten und Uhyst am Bärwalder See (verantw. Kommune Boxberg); an den Strandabschnitten Dreiweibern (Erweiterung) und Lohsa (Stranderneuerung in 2012) am Dreiweiberner See (verantw. Gemeinde Lohsa); an den Uferbereichen am Gräbendorfer See (verantw. Anlieger-Kommunen); an der Berzdorfer See-Lagune (Kommune Schönau-Berzdorf). Der Halbendorfer See, der Senftenberger See und das Grünewalder Lauch bieten - als Relikte des vormaligen Bergbaus – ebenfalls weitere drei Bademöglichkeiten. Der Hindenberger See ist schon wieder teilweise nutzbar. Hier kennzeichnet eine Bojenkette den jetzt erlaubten sicheren Badebereich.

Der Nordstrand und Oststrand des Berzdorfer Sees werden gegenwärtig durch die Stadt Görlitz zur Badenutzug vorbereitet – die behördliche Genehmigung steht aber noch aus. Die Ufer am LTV-Speicher Lohsa I (Knappensee) sind noch bis Herbst 2013 nutzbar, danach muss die Seefläche für die geplante Ufersanierung durch das Sächs. Oberbergamt gesperrt werden. Der Partwitzer See ist nach wie vor gesperrt (ist noch in Flutung; noch Restsanierungsarbeiten nötig). Auch der Bereich Koschendamm am Geierswalder See ist nach wie vor aus geotechnischer Sicht (noch) nicht freigegeben. Das Altgewässer Silbersee ist - für die notwendigen Sicherungsarbeiten durch die vom Freistaat beauftragte LMBV für die Dauer der Arbeiten - bereits durch die Bergbehörde gesperrt.

Die „Seenmacher“ schaffen die Grundlagen für das „Baden“. Danach müssen Kommunen, Zweckverbände, Vereine, Eigentümer, Investoren mit den Behörden aktiv werden, um Bademöglichkeiten auszuweisen und ggf. abzusichern. Noch befinden sich einige Gewässer im Flutungsprozess und stehen nach wie vor unter Bergrecht und sind teilweise daher auch noch komplett gesperrt. Dort, wo es bereits sicher ist, wurden im Rahmen von beantragten Zwischennutzungen u.a. auch Badebereiche definiert.

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