Befristete Vollsperrung besonders gefährdeter Innenkippen nach Starkniederschlägen durch LMBV in Abstimmung mit Bergbehörden vorsorglich verfügt

Senftenberg. Die LMBV hat in Abstimmung mit den Bergbehörden in Brandenburg und Sachsen vorsorglich die Sicherheitsanforderungen auf bestimmten rutschungsgefährdeten Innenkippen der LMBV in der Lausitz erhöht.

Erteilte Ausnahmegenehmigungen für Land- und Forstwirte, Naturschützer, Jäger, Feuerwehren und weitere im öffentlichen Interesse tätige Personen wurden zu deren eigenem Schutz am 12.07.2012 zeitweilig widerrufen. Anlass dieser vorübergehenden Vollsperrung ist ein geotechnisches Ereignis am Speicherbecken Lohsa II vom 09.07.2012, das nach starken Regenfällen aufgetreten war.

Für Kippenflächen außerhalb des Geltungsbereiches des Bundesberggesetzes hat das Sächsische Oberbergamt auf der Grundlage des Sächsischen Polizeigesetzes ebenfalls derartige Ausnahmegenehmigungen bis auf Weiteres widerrufen.

LMBV-Luftbild vom 09.07.2012: Rutschungsereignis im Hinterland des Stützkörpers auf der Innenkippe Lohsa II vom 08.07.2012. Der versteckte Damm hat gehalten. Höherliegender Innenkippenbereich ist ausgeflossen.

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