E. Gothe, Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, besuchte LMBV-Kanalbaustelle und Flutungszentrale

Senftenberg. Der Staatssekretär in der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Ephraim Gothe, besuchte am 30.07.2012 das Lausitzer Revier. In Begleitung von Klaus-Otto Weymanns, Brandenburger Referatsleiter für die Braunkohleplanung und Braunkohlesanierung in der Gemeinsamen Landesplanungsabteilung von MIR und SenStadtUm, informierte sich Staatssekretär Gothe (SPD) auch über den Fortgang der Bergbausanierung im Süden Brandenburgs. Beim Blick in den Großräschener See wurde deutlich, dass dieser durch weitere Flutung der LMBV noch um rund neun Meter ansteigen wird.

Am Beispiel des in der Nähe befindlichen Kanalbauwerkes zwischen dem künftigen Großräschener und Sedlitzer See konnte Manfred Kolba, LMBV-Sanierungsbereichsleiter dem Berliner Gast die Zusammenhänge zwischen notwendigen Kippensanierungen und Ufersicherungen sowie der optionalen Schiffbarmachung im Kerngebiet des Lausitzer Seenlandes erläutern. Besonders anschaulich wurden die Dimensionen der Kanalbaubaustellen auf der Sohle des noch trocken liegenden und rund 186 Meter langen Tunnels des Überleiters 11, der unter Bundesstraße 169 und zwei Gleisen der DB in den zurückliegenden Monaten erbaut wurde.

Bei einem Besuch in der Senftenberger Flutungszentrale Lausitz bei der LMBV informierte sich Gothe insbesondere über die Aufgaben der künftigen Wasserspeicher Lohsa, Bärwalde und Dreiweibern, die perspektivisch im Spreegebiet nach ihrer Fertigstellung bis nach Berlin hin positiv als zusätzliche Wasserreservoire wirken werden. Staatssekretär Gothe wurde vom Leitenden Senatsrat Peter Schirmer von der Gemeinsamen Landesplanung begleitet.

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