Rundwege am Geiseltalsee sind nur Rad- und Fußwege - Ausschilderungen beachten - Streifendienst aktiv

Leipzig. Der Geiseltalsee unterliegt wie andere Bergbaufolgeseen bis zur Abarbeitung der Abschlussbetriebspläne der Bergaufsicht. Im Rahmen ihrer bergrechtlichen Verantwortung gewährleisten die LMBV und die von ihr beauftragten Wach- und Sicherheitsdienste Ordnung und Sicherheit. Die Beschilderungen und Absperrungen auf dem Territorium des ehemaligen Tagebaubereichs Mücheln dienen der öffentlichen Sicherheit, dennoch werden sie teilweise missachtet, z. B. durch Motorrad- und Quadfahrer, die die Verkehrsregeln missachten und unberechtigt motorisiert den Rundweg nutzen.

Grundsätzlich ist festzuhalten, dass der Rundweg durch eine verkehrsrechtliche Anordnung der zuständigen Behörde des Landkreises als Rad- und Fußweg freigegeben ist für Kleinwegebahn, LMBV-Mitarbeiter sowie Auftragnehmer der LMBV. Es gilt die Straßenverkehrsordnung. Dies ist auch vor Ort anhand der Beschilderung der Zuwegung für jeden erkennbar (siehe Foto). Die Überwachung des Verkehrs bzw. die Ahndung von Verstößen liegt bei der Verkehrspolizei bzw. bei den Ordnungsämtern der Städte. Die LMBV beauftragte die Firma Kötter Security in den Monaten August und September mit der Bestreifung des Geiseltalsees zur Durchsetzung der bergbaulichen Sicherheit. Die Bestreifung erfolgt an sieben Tagen der Woche.

Damit wird insbesondere nach Inkrafttreten der Gemeingebrauchsverordnung des Landkreises auf das unberechtigte Betreten/Befahren der noch nicht freigegebenen See- und Böschungsbereiche durch eine Vielzahl von Bürgern reagiert. Der Sicherheitsdienst belehrte und verwies in der vergangenen Tagen viele Personen aus gesperrten Bereichen am Geiseltalsee. Die LMBV bittet eindrücklich darum, die Beschilderungen und Absperrungen zu beachten und sich an die Verkehrsregeln zu halten.

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