Bergbausanierer wollen mit Brandenburg zu Lausitzer Bergbaufolgeseen alsbald ins Geschäft

Senftenberg. Dr. Mahmut Kuyumcu, Vorsitzender der Geschäftsführung der LMBV erklärte am 9.1.2007: "Ich bin sehr erfreut über den heutigen Beschluss der Landesregierung zur Zukunft der Lausitzer Bergbaufolgeseen.
Die LMBV ist gern bereit, die Verhandlungen mit Vertretern des Landes alsbald aufzunehmen und zügig zu einem Abschluss zu bringen. Erst mit dieser Vereinbarung werden die Rahmenbedingungen für Privatinvestitionen geschaffen, die für die weitere Entwicklung des Lausitzer Seenlandes von erheblicher Bedeutung sind."

Zum Hintergrund:

Die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) ist seit 1994 als Projektträgerin für die Wiedernutzbarmachung der nicht privatisierten Braunkohleareale im Auftrag des Bundes und der ostdeutschen Braunkohleländer tätig. Von den 111 entstehenden bzw. entstandenen Bergbaufolgeseen (75 in der Lausitz und 36 in Mitteldeutschland) sind bereits 49 Seen, vor allem in Sachsen-Anhalt, verkauft. Mit dem Freistaat Sachsen steht die LMBV bereits in Verhandlungen zur Übernahme von größeren Seen mit Landesbedeutung. Mit dem Land Brandenburg werden nunmehr in 2007 ebenfalls Gespräche aufgenommen werden. Bei 13 Seen ist die Flutung bereits abgeschlossen, 89 Gewässer sind in Flutung und 11 Seen werden zur Flutung vorbereitet, darunter der künftige Zwenkauer See und der Ilse-See bei Großräschen.

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