Das Meer vor Bitterfeld - vom Aschenputtel zur Seejungfrau

Die Seen-Macher ziehen Bilanz an der Goitzsche:
Pressegespräch der LMBV am 31. Mai 2006 in Bitterfeld - Rückblick 2005

Berlin/Bitterfeld. Wir laden Sie herzlich ein zum jährlichen LMBV-Bilanzpressegespräch mit der Geschäftsführung der LMBV am Bergbaufolgegewässer Goitzsche

31. Mai 2006 um 11:00 Uhr
Konferenzzimmer der Villa am Bernsteinsee
06749 Bitterfeld, Mühlenboulevard 4

Anschließend freuen wir uns auf einen gemeinsamen Segeltörn auf der Goitzsche mit einem historischen Zweimastsegler.

Anfahrt

Zufahrten über die A9, Abfahrt Bitterfeld oder die Abfahrt zur B 100 Die Villa am Bernsteinsee an der Bitterfelder Wasserfront erreichen Sie über die B 100 aus Richtung Bitterfeld nach Wittenberg. Parkplätze sind an der Villa am Bernsteinsee (vormals Biermannsche Villa) ausreichend vorhanden

Ablauf

11 Uhr
Begrüßung und Präsentation durch die Geschäftsführung der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbh (LMBV) Pressegespräch in den Konferenzräumen der Villa am Bernsteinsee

12 Uhr
Gemeinsame See-Rundfahrt auf dem Segler

13 Uhr
Rückkehr zum Pier, Mittagsimbiss

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Spannungsreich: Vom „schmutzigen Hinterhof Berlins“ hat sich die Region um Bitterfeld durch die Bergbausanierung zu einer „Seenlandschaft mit Naturparadies“ gewandelt. Noch um 1820 war Bitterfeld eine unbedeutende Kleinstadt mit nur 2200 Einwohnern und 324 Häusern. Die Braunkohlenflöze trugen vor allem zur Ansiedlung von Zuckerfabriken und Ziegeleien bei. Später entwickelte sich die Region zum Zentrum der Chlorchemie und Elektrolyse in Mitteldeutschland - mit all den bekannten Umweltproblemen.

Allgemeines: Die Goitzsche ist eines der größten Umweltprojekte in Sachsen-Anhalt und inzwischen ein attraktives Ausflugsziel nicht nur für Wasserurlauber. Zur Goitzsche: Den Namen hat die Goitzsche vermutlich den flämisch-germanischen Völkern zu verdanken, die ab 600 n.Chr. die Region besiedelten. Die Goitzsche wurde ursprünglich „Gotsaw“ geschrieben und bedeutet soviel wie „Gottes Aue“. Bezeichnet wurde damit ein Auwaldbereich vor den Toren der Stadt Bitterfeld, der sich vor Eingriff des Menschen im Bereich der heutigen Seenlandschaft befand. Der Tagebau führte den Namen Goitsche ohne z. Die heutige Villa am Bernsteinsee - wegen der Bernsteinvorkommen in der Goitzsche - ist als Biermannsche Villa bekannt geworden. Die 1896 errichtete repräsentative Villa war ein Geschenk des Unternehmers Biermann an seinen Sohn. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde aus der Papierfabrik ein Volkseigener Betrieb, der 1990 die Produktion einstellte. Mehrere Brände ruinierten die Villa 1999.

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