Bergbausanierer LMBV bietet wieder 30 Ausbildungsplätze

Berlin. Auch im Jahr 2006 wird die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV) noch einmal 30 Lehrlinge über drei bzw. dreieinhalb Jahre neu ausbilden. Darüber entschieden dieser Tage die Mitglieder des Steuerungs- und Budgetausschuss für die Braunkohlesanierung, in dem die betroffenen Bundes- und Länderministerien vertreten sind.

Wie LMBV-Pressesprecher Uwe Steinhuber auf Nachfrage informierte, werden durch die LMBV dabei 18 Ausbildungsplätze in der Lausitz und zwölf in Mitteldeutschland bereitgestellt. So werden an Standorten in Brandenburg zwölf sowie sechs Ausbildungsplätze in Ostsachsen angeboten. Hinzu kommen sechs Plätze in Westsachsen und sechs in Sachsen-Anhalt. Ausgebildet werden Mechatroniker, Konstruktionsmechaniker sowie Bürokaufleute bzw. Kaufleute für Tourismus und Freizeit. Zurzeit werden 170 Jugendliche in zehn technischen und kaufmännischen Berufen bei der LMBV ausgebildet. Damit sind knapp ein Viertel der im Unternehmen Beschäftigten Auszubildende. Mehr als 1.500 junge Leute haben seit 1995 einen Beruf bei der LMBV erlernt.

Die Arbeiten der LMBV basieren auf Finanzierungen aus einem Bund-Länder-Verwaltungsabkommen zur Altlastensanierung, dessen gegenwärtige Laufzeit bis Ende 2007 reicht. Im Hinblick auf die Laufzeit des Abkommens war ursprünglich im Jahr 2004 die letztmalige Einstellung von 50 Auszubildenden durch die LMBV vorgesehen. Bei ihrer Entscheidung haben die Financiers der Braunkohlesanierung den vorhandenen Lehrstellenbedarf in der Lausitz und Mitteldeutschland berücksichtigt.

Weitere Infos zu den Ausbildungsplätzen und Bewerbungsfristen unter Unternehmen - Ausbildung.

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