Sanierungstagebaue bergen immer noch Gefahren

Espenhain. Die warme Jahreszeit macht die Sanierungsgebiete der LMBV zwischen Alten-burg, Borna, Leipzig und Delitzsch wieder vermehrt zu Anziehungspunkten für Wanderer, Fahrradfahrer und Badelustige. Auch wenn die Konturen der neuen Landschaft und das aufsteigende Wasser als Idylle empfunden werden, die Sanierung ist noch nicht abgeschlossen und insbesondere dort, wo sich die Tagebaue noch in Flutung befinden, sind Gefahren nicht ausgeschlossen.

So kann es in den Bereichen der künstlich gestalteten Böschungen bis zum Erreichen der Endwasserstände immer wieder zu Böschungsbrüchen kommen. Im Zusammenhang mit starken Niederschlägen können sich in den unmittelbaren Uferbereichen der entstehenden Tagebauseen gefährliche Schlammzonen bilden und an den Einleitstellen für das Flutungswasser kommt es zu erheblichen Wasserverwirbelungen. Die LMBV weist ausdrücklich auf das Betretungsverbot für die durch entsprechende Verbotsschilder (Bergbaugelände – Unbefugtes Betreten verboten) gekennzeichneten Bereiche hin.

Eine erhöhte Gefährdung besteht auch durch die Sanierung mit mobiler Erdbautechnik, insbesondere in den Tagebauen Espenhain, Zwenkau und Witznitz. Für die Böschungsgestaltung sind umfangreiche Erdmassentransporte notwendig, die mit LKW- bzw. Truckverkehr auf Baustraßen in den Randbereichen der Sanierungstagebaue realisiert werden.

Die LMBV bittet Eltern darum, auch ihre Kinder auf die bestehenden Gefahren hinzuweisen!

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