LMBV hat Kanal wieder hergestellt

Fertigstellung Lober-Leine-Kanal und Wiedereinbindung in die Mulde

Bitterfeld. Aus Anlass der Fertigstellung des Lober-Leine-Kanals und der Wiedereinbindung in die Mulde erfolgt am 29. April 2005, um 10.00 Uhr, die feierliche Inbetriebnahme des Kanals am Sielbauwerk zwischen Pouch und Löbnitz.

Der Lober-Leine-Kanal wurde durch das verheerende Hochwasser im August 2002 zwischen der Goitsche/Seelhausener See und der Mulde völlig zerstört. Zur Sicherung der Gewässergüte für das Tagebaurestloch Rösa war eine schnellstmögliche Wiedereinbindung in die Vereinigte Mulde erforderlich.

Mit Geldern aus dem Hochwasserfonds wurde der Lober-Leine-Kanal in Projektträgerschaft der LMBV auf einer Gesamtlänge von 2,3 Kilometern wieder hergestellt. Baubeginn für die Arbeiten war am 1. Juli 2004. Seit dem wurden folgende Schwerpunktaufgaben realisiert:

 

  • Bau der Ableitung des Lober-Leine-Kanals in das Restloch Rösa als
         Voraussetzung des Wiederaufbaus
  • Stabilisierung des ehemaligen Kanallaufes mit Wasserbausteinen
  • Abdichtung der gesamten Ausbaulänge mit Schweißbahnen
  • Herstellen des Einlaufes in die Mulde
  • Bau des Sielwerkes als Teil der Hochwasserschutzmaßnahme –
         damit wird gegenü ber der alten Muldeeinbindung gewährleistet, dass im
         Hochwasserfall der Mulde damm geschlossen werden kann.

     

    Die Realisierung erfolgte durch eine Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Tief- und Spezialbau Halle / Umwelttechnik und Wasserbau Dessau. Für Planung sowie Baubegleitung zeichnete die Dresdner Wasserreinigungsgesellschaft (DWG) verantwortlich.

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