LMBV flutet mit allen Rohren

Berlin/Brieske. In den zurückliegenden vier Tagen hat die LMBV insgesamt beachtliche 13,5 Mio. Kubikmeter Flutungswasser für die Lausitzer Bergbaufolgeseen aus den Lausitzer Flüssen Spree, Neiße, Pließnitz und Schwarze Elster entnehmen können.

Waren es am 17. März noch 2,9 Mio. Kubikmeter Flutungswasser, so steigerte sich die Abnahme am Freitag und Samstag auf jeweils 3,6 Mio. Kubikmeter pro Tag. Am Sonntag pegelte sich die Flutungsmenge auf 3,4 Mio. Kubikmeter ein. Dies entspricht noch immer einem Tagesmittelwert von über 40 Kubikmetern pro Sekunde, um die die Flüsse durch die Bergbausanierer entlastet werden.

Die vorhandenen Entnahme- und Einlaufbauwerke der LMBV werden dabei teilweise schon bis an ihre maximalen technischen Grenzen ausgelastet. Gegenwärtig wird in vierzehn Bergbaufolgeseen in der Lausitz Wasser eingeleitet. Hervorhebenswert sind dabei das Abschlagen von 15 Kubikmeter pro Sekunde in den Speicher Lohsa II und von zehn Kubikmetern in das Ex-Tagebau Berzdorf bei Görlitz. Die Koordinierung der Flutungsmengen in der Lausitz erfolgt von einer Steuer- und Überwachungseinrichtung in Brieske (Landkreis Oberspreewald-Lausitz) aus.

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