Bergbausanierer LMBV stellt nächstes Jahr 35 Lehrlinge ein

Berlin. Auch im kommenden Jahr wird die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV) 35 Lehrlinge über drei Jahre neu ausbilden. Darüber entschied in dieser Woche in Berlin der Steuerungs- und Budgetausschuss für die Braunkohlesanierung, in dem die betroffenen Bundes- und Länderministerien vertreten sind.

Wie LMBV-Pressesprecher Uwe Steinhuber auf Nachfrage informierte, werden 17 Ausbildungsplätze an Standorten in Brandenburg, zwölf in Sachsen und sechs in Sachsen-Anhalt angeboten. Zurzeit werden 213 Jugendliche in zwölf technischen und kaufmännischen Berufen bei der LMBV ausgebildet. Damit sind knapp 30 Prozent der Beschäftigten in dem Unternehmen Auszubildende (bei 722 beschäftigten Arbeitnehmern in der LMBV zum 01.01.2005). 123 davon werden zurzeit im Lausitzer Raum ausgebildet. Etwa 1.500 junge Leute haben seit 1995 einen Beruf bei der LMBV erlernt.

Die Arbeiten der LMBV basieren auf Finanzierungen aus einem Bund-Länder-Verwaltungsabkommen zur Altlastensanierung, dessen gegenwärtige Laufzeit bis Ende 2007 reicht. Im Hinblick auf die Laufzeit des Abkommens war ursprünglich im Jahr 2004 die letztmalige Einstellung von 50 Auszubildenden durch die LMBV vorgesehen. Bei ihrer Entscheidung von dieser Woche haben die Financiers der Braunkohlesanierung die vorhandene Lehrstellenlücke in der Lausitz und Mitteldeutschland berücksichtigt.

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