Personeller Wechsel beim Umweltschutz in der LMBV

Volkmar Zarach übernimmt Leitung der Abteilung Umweltschutz/Altlasten/ Ökologie/Arbeitssicherheit

Berlin/Senftenberg. Ab 15.11.2004 hat Dipl.-Ing. VOLKMAR ZARACH die Leitung der LMBV-Abteilung VS6 mit Sitz in Brieske-Senftenberg übernommen. Er löst Dr. Waldemar Hofmann ab, der die Altersteilzeitregelung der LMBV in Anspruch nimmt. Dr. Hofmann hat die Abteilung Umweltschutz, Altlasten, Ökologie und Arbeitssicherheit seit vielen Jahren sehr erfolgreich geleitet. Sein Name ist mit vielen Altlastenprojekten in der Bergbausanierung verbunden. Insbesondere bei der Beseitigung der Kontaminationen am Industriestandort Schwarze Pumpe und der Teerseen Terpe und Zerre hat sich Dr. Hofmann engagiert und viele weitere Projekte wissenschaftlich begleitet.

Volkmar Zarach wird mit Wirkung vom 01.12.2004 auch als Immissionsschutz- und Störfallbeauftragter der LMBV fungieren. Der 51-jährige Lausitzer hat bisher in der LMBV das Arbeitsgebiet Arbeitssicherheit erfolgreich geleitet. Er ist auch als passionierter Freizeitjäger bekannt.

Hintergrund zur LMBV

Die LMBV ist seit 1994 die Projektträgerin der Braunkohlesanierung im Osten Deutschlands. Das Bergbausanierungsunternehmen selbst hat rund 870 Mitarbeiter und über 200 Auszubildende. Die Gesellschaft plant und organisiert in fast 1.000 Projekten die Sicherung und Wiedernutzbarmachung von stillgelegten Braunkohletagebauen und bergbaulichen Industrieanlagen in Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Das Volumen der Bergbausanierung schafft noch Beschäftigung für rund 6.300 Menschen, darunter für rund 1.850 geförderte Arbeitnehmer. Vier Fünftel aller Arbeiten, insbesondere die Böschungssicherung und Kippenverdichtung, die Abraummassentransporte und -anschüttungen sowie der Abriss von nicht mehr benötigten Brikettfabriken und Kraftwerken sind bereits erledigt. Die Tätigkeiten verlagern sich zunehmend von den reinen bergmännischen Tätigkeiten mit Großgeräten hin zu spezialisierten tief- und wasserbaulichen Maßnahmen. Gleichzeitig werden die fertiggestellten Flächen verkauft. Insgesamt rund 7,5 Mrd. Euro sind seit 1990 zielgerichtet in Wiedernutzbarmachung geflossen.

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