Tagebaulandschaft im Ultragroßbildformat

Fotoausstellung im IBA-Haus in Großräschen wird am 16. Juli eröffnet

Großräschen. Erosionsrinnen, Seen und Kühltürme - das scheinbar Alltägliche der Niederlausitzer Tagebaulandschaften wird in den Bildern des Berliner Fotografen André Baschlakow zu einzigartigen Impressionen von schroffer Schönheit. Die Schwarz-Weiß-Fotos sind in einer Ausstellung im IBA-Haus zu sehen, die am 16. Juli eröffnet wird.

André Baschlakow arbeitet mit einer Spezialkamera im Ultragroßbildformat, die er sich extra anfertigen ließ, um die einzigartige Intensität dieser Landschaftseindrücke festzuhalten. Diese Kamera erzeugt Negative im Format 30 cm x 40 cm, von denen direkte Hand-Kontaktabzüge ohne Vergrößerung im Maßstab 1:1 hergestellt werden. Dieses direkte Kontaktprintverfahren ist das älteste Printverfahren in der Geschichte der Fotografie, wie es auch von Fotografie- Pionieren des amerikanischen Westens verwendet wurde, um ihre großartigen Landschaftsaufnahmen in die Städte zu bringen. Das Ungesehene, das Aufeinandertreffen von großlandschaftlichen Umformungen bis hin zu kleinsten Erosionsdetails, bietet für André Baschlakow seit zehn Jahren Anlass, regelmäßig von Berlin in die Niederlausitz zu fahren.

Die Ausstellung umfasst 22 Arbeiten, die auch käuflich erworben werden können. Zur Eröffnung am Freitag, den 16. Juli wird der Fotograf seine Spezialkamera mitbringen und erläutern.

Einzigartige Landschaftseindrücke im Ultragroßbildformat
Ausstellung mit Fotografien von André Baschlakow
Eröffnung: Freitag, 16. Juli, 18.00 Uhr
16. Juli - 30. August 2004, montags bis freitags von 8.00 bis 17.00 Uhr
IBA-Haus, Seestraße 84 - 86, Großräschen

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