Letzter Bauabschnitt des Ableitungssystems zur Grundwasserniederhaltung im Stadtgebiet von Hoyerswerda hat in Projektverantwortung der LMBV begonnen

Hoyerswerda. Seit dem 14. Juni 2004 wird in Projektverantwortung der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) der dritte und letzte Bauabschnitt des Ableitungssystems zur Grundwasserniederhaltung im Stadtgebiet von Hoyerswerda errichtet.

Der Streckenverlauf führt vom Horizontalfilterbrunnen an der Elsterstraße/Burgplatz (ehemalige Frauenklinik) entlang der Bundesstraße B97, quert die Frentzelstraße und den Elsterarm, vorbei am Finanzamt, quert den ehemaligen Schulgarten und den alten Sportplatz der Körperbehindertenschule und wird an den bereits verlegten Rohrabschnitt im Bereich des Bahnüberganges an der Karl-Liebknecht-Straße angebunden. (Zufahrt zu Boss, Aldi und Globus).

Zurzeit werden in Vorbereitung der Baumaßnahmen auf der geplanten Trasse Baumfäll- und Holzungsarbeiten durchgeführt. Mit dem Bau werden eine ein Kilometer lange Gussrohrleitung und gleichzeitig Schutzrohre für Steuer- und Energiekabel verlegt.

Dabei werden die Frentzelstraße und ein Garagenkomplex mittels unterirdischen Rohrvortrieb unterquert und im Elsterarm wird das Rohr in offener Baugrube verlegt. Für Kontroll- und Wartungszwecke werden auf der Trasse zwei Schachtbauwerke errichtet. Im Oktober 2004 werden die Baumaßnahmen abgeschlossen.

Die Maßnahme wird finanziert aus Mitteln des Verwaltungsabkommen Braunkohlesanierung zur Gefahrenabwehr durch den Grundwasserwiederanstieg.

Mit der Bauausführung hat die LMBV die Firma Kasper & Schlechtriem (Sitz Seidewinkel) GmbH sowie das Umweltbüro Vogtland (NL Hoyerswerda) für die Fachbauleitung beauftragt.

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