Fischereipacht-Vertrag für den Bergbaufolgesee Dreiweibern mit der LMBV am 30. März 2004 geschlossen

Hoyerswerda/Lohsa. Für eine Gesamtwasserfläche von 300 Hektar des Dreiweibener Sees wurde am 30. März 2004 ein Fischereipachtvertrag zwischen der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau- Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) und dem Verein „Interessengemeinschaft zur fischereirechtlichen Bewirtschaftung des Braunkohletagebaugewässers Dreiweibern“ (IfBD) abgeschlossen.

Mit dem Erreichen des Endwasserstandes und der pH-Werte zwischen 6,8 und 7,3 ist die LMBV als Grundstückseigentümer gleichzeitig Inhaber des Fischereirechtes und damit für die Hegepflicht verantwortlich (§ 15 Abs.2 SächsFischG).

Dazu erfolgte für die LMBV am 27.06.2003 durch die Sächsische Landesanstalt für Landwirtschaft, Fischereibehörde Königswartha, die Eintragung in das Verzeichnis der Fischereirechte gemäß § 9 des Sächsischen Fischereigesetzes.

Mit dem Fischereipachtvertrag wird die Ausübung des Fischereirechts dem Verein IfBD durch die LMBV übertragen. Vereinsmitglieder sind der Anglerverband „Elbflorenz” Dresden e. V., die Peitzer Edelfisch Handelsgesellschaft mbH und die Gemeinde Lohsa. Die Vertragslaufzeit beträgt 18 Jahre und endet am 31.12.2021

Mit diesem Vertrag erfolgt die Nutzung als Angelgewässer für die Mitglieder der IfBD und Tagesgäste sowie die Fischerei mit einer Netzkäfiganlage durch die Peitzer Edelfisch Handelsgesellschaft.

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