Tagebau Berzdorf ist noch Bergbaugebiet – Bei Betreten der Uferbereiche des künftigen Berzdorfer Sees besteht erhöhte Rutschungsgefahr!

Aufgrund des starken Interesses der Bevölkerung am Flutungsgeschehen des Berzdorfer Sees weist die LMBV nochmals darauf hin, dass während der Flutung ein Betreten der Uferbereiche verboten ist!

Die Wege im Tagebau sind ehemalige Transportzufahrten und keine Wanderwege!

In Ihrem Interesse und im Interesse der Kinder zeigen Sie Vorbildwirkung.

Beachten Sie unbedingt Absperrungen sowie die Verbots- und Hinweisschilder der LMBV.

Hoyerswerda/Görlitz. Seit dem 18. Februar 2004 wird der Berzdorfer See nun auch mit Wasser aus der Neiße geflutet. Bisher wurden insgesamt ca. 19 Millionen Kubikmeter Wasser in den Tagebaurestsee eingeleitet. Damit konnte sich eine Wasserfläche von ca. 188 Hektar einstellen. Die geschütteten unbefestigten Böschungen in den unteren Bereichen des Restsees sind durch den steigenden Wasserstand stark rutschungsgefährdet! Sie können plötzlich, ohne Vorankündigung in den entstehenden See hineinrutschen. Dabei entsteht auf der gegenüberliegenden Seite eine Flutwelle, die Personen und Gegenstände sekundenschnell in die Tiefe mitreißen kann.

Erst wenn der Wasserstand den befestigten Böschungsabschnitt erreicht hat, ist die Gefahr überwunden. Dazu muss das Wasser noch ca. 50 Meter steigen.

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