Flutungsleitung in Zschornewitz geplatzt - Reparaturen haben begonnen

Berlin/Bitterfeld: Am 4. Februar 2004 ist gegen 12.00 Uhr die Flutungsleitung für die Sanierungstagebaue Gröbern und Golpa-Nord in der Ortslage Zschornewitz vermutlich auf Grund von Frosteinwirkungen geplatzt. Daraufhin kam es zu Überschwemmungen im Wohngebiet von Zschornewitz. Durch die örtliche Feuerwehr wurden zwischenzeitlich bereits mehrere Keller ausgepumpt. Beim Straßenbauamt Wittenberg wurde für den betroffenen Bereich eine Straßensperrung veranlasst. Die eingeleiteten Reparaturen werden voraussichtlich min. sieben Tage dauern.

Nach einer Information durch das Ordnungsamt der Gemeinde Zschornewitz über die Havarie erfolgte gestern Mittag die Not-Auslösung der Pumpstation in Altjeßnitz über die Zentrale in Zschornewitz. Es war aufgrund des enormen Wasseraustrittes anzunehmen, dass die 40 Jahre alte Brauchwasserleitung DN 600 (Durchmesser 60 Zentimeter), in der Ortslage Zschornewitz (Ringweg) gebrochen war.

Gegen 12.30 Uhr des 4.2.2004 waren bereits Einsatzkräfte der LMBV unter Leitung von Dipl.-Ing. Harald Winkler vor Ort. Gemeinsam mit dem zuständigen Ordnungsamt wurde durch die LMBV sofort die Baufirma U & W Dessau beauftragt, den Schaden zu beheben.

Nach Einholung der notwendigen Schachtscheine, die durch das Ordnungsamt unverzüglich genehmigt wurden, ist mit den Schachtarbeiten im Laufe des heutigen Tages begonnen worden. Gleichzeitig beauftragte die LMBV das in solchen Fragen bereits erfahrene Ingenieurbüro Geyer aus Gräfenhainichen, betroffene Bürger zu informieren und die entstandenen Schäden gutachterlich aufzunehmen.

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